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"Unter Meditation verstehen wir hier eine Versenkungstechnik, bei der es zu einer Umschaltung des Bewussteins kommt,d.h. der Meditierende in einen Bewusstseinsmodus gelangt, der verschieden ist von unserem Tagesbewusstsein … Und so haben alle Meditationsmethoden miteinander gemein, sich zunächst vom Tagesgeschehen und Wachbewusstsein zu lösen durch das Zurückziehen der Sinne von der Welt … Um in den meditativen Bewusstseinszustand zu gelangen, wird dann ein Konzentrationsobjekt zu Hilfe genommen, auf das der Meditierende seine Aufmerksamkeit lenkt." So allgemeinen betrachtet, wird Meditation seit Jahrtausenden von der Menschheit benutzt, und es gibt wohl kaum eine Kultur, die den meditativen Zustand nicht gekannt und keine systematischen Meditationsübungen entwickelt hätte. Dabei gibt es eine große Vielfalt von Meditationsobjekten, wie Mandalas, Mantras, Bibelstellen, brennende Kerzen, Steine, die aufgehende Sonne, Körperempfindungen, den Atem…. Ebenso gibt es verschiedenste äußere Formen des Meditierens. Meditation wird praktiziert im Sitzen, Gehen, Stehen, Malen... Sufi-Derwische verändern ihr Bewusstsein z.B. durch monotonen wirbelnden Gruppentanz. In vielen Naturvölkern verändert der konzentrierte bzw. polarisierende Blick in das Lagerfeuer oder der Tanz um das Feuer das Bewusstsein. Die Eskimos versetzen sich in Trance, in dem sie über Stunden mit einem kleinen Stein auf einem größeren Stein Kreise ziehen. - Zuwachs an Intelligenz - verbesserte Lernfähigkeit - Steigerung von akademischen Leistungen - positivere Einschätzungen von Beziehungen - höhere motorische Geschicklichkeit - Senkung von zu hohem Blutdruck - Verringerung von Ängsten - besserer Schlaf (Vgl. Schwäbisch/ Siems: "Selbstfindung durch Meditation", S.82 - 89) |
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